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Datenschutzerklärung
Datenschutzerklärung – NZ/X Szerviz
Gültig ab: 2. August 2026
Ziel dieser Datenschutzerklärung ist es, verständlich darzustellen, wie NZ/X Szerviz die personenbezogenen Daten von Kunden, Interessenten, Ansprechpartnern sowie von Personen verarbeitet, die von der Videoüberwachung betroffen sind. Für die Datenverarbeitung gelten insbesondere die Verordnung (EU) 2016/679 (DSGVO), das ungarische Gesetz Nr. CXII von 2011 über das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und Informationsfreiheit sowie die jeweils einschlägigen ungarischen branchenspezifischen Rechtsvorschriften.
1. Der Verantwortliche
- Verantwortlicher: Ákos Nakovitz, Einzelunternehmer
- Handelsname: NZ/X-Service
- Sitz: 9155 Lébény, Damjanich u. 55.
- Steuernummer: 91081201-2-28
- E-Mail: info@nzxszerviz.hu
- Telefon: +36 70 417 0096
- Website: nzxszerviz.hu
Datenschutzbeauftragter: Aufgrund seiner derzeitigen Tätigkeit hat der Verantwortliche keinen Datenschutzbeauftragten benannt. Fragen zum Datenschutz oder Anträge betroffener Personen können über die oben angegebene E-Mail-Adresse, Telefonnummer oder Postanschrift eingereicht werden.
2. Grundsätze der Datenverarbeitung
Der Verantwortliche verarbeitet personenbezogene Daten rechtmäßig, nach Treu und Glauben und in transparenter Weise, für festgelegte Zwecke, auf das notwendige Maß beschränkt, sachlich richtig, nur so lange wie erforderlich und unter Anwendung geeigneter technischer und organisatorischer Schutzmaßnahmen. Personenbezogene Daten werden nur auf einer geeigneten Rechtsgrundlage und nur im erforderlichen Umfang an Dritte übermittelt.
3. Service, Arbeitsauftrag, Kostenvoranschlag und Kontaktpflege
Betroffene Personen: natürliche Personen, die Reparatur-, Wartungs-, Diagnose-, Ersatzteilwechsel- oder sonstige Serviceleistungen bestellen, sowie natürliche Ansprechpartner von Unternehmenskunden.
Verarbeitete Daten: Name; Telefonnummer; E-Mail-Adresse; gegebenenfalls Rechnungs-/Lieferadresse; Typ, Hersteller, Kennung oder Seriennummer des zur Reparatur übergebenen Geräts; gemeldeter Fehler; Diagnose- und Reparaturdaten; Kostenvoranschlag und dessen Genehmigung; Arbeitsauftragsnummer; Daten zur Übergabe und Übernahme; Kommunikation mit dem Kunden, die zur Erfüllung des Auftrags erforderlich ist.
Zweck: Entgegennahme des Auftrags, Identifizierung des Kunden und des Geräts, Diagnose, Erstellung eines Kostenvoranschlags, Reparatur, Kontaktpflege, Übergabe und Übernahme sowie Nachweis der Vertragserfüllung.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Erfüllung eines Vertrags bzw. Durchführung vorvertraglicher Maßnahmen. Bei Ansprechpartnern von Unternehmenskunden gegebenenfalls Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: berechtigtes Interesse an der geschäftlichen Kommunikation.
Speicherdauer: Nach Abschluss der Dienstleistung grundsätzlich höchstens 5 Jahre entsprechend der allgemeinen Verjährungsfrist zivilrechtlicher Ansprüche; ist ein Dokument Bestandteil eines Buchungsbelegs, gilt die hierfür vorgeschriebene Aufbewahrungsfrist.
4. Rechnungsstellung und Buchhaltung
Verarbeitete Daten: Name, Anschrift und gegebenenfalls Steuernummer, soweit diese gesetzlich für die Ausstellung der Rechnung erforderlich sind, sowie Daten zum jeweiligen Geschäftsvorgang.
Zweck: Rechnungsstellung, Buchhaltung sowie Erfüllung steuerlicher und buchhalterischer Pflichten.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO: Erfüllung einer rechtlichen Verpflichtung des Verantwortlichen.
Speicherdauer: gemäß § 169 Abs. 2 des ungarischen Gesetzes C aus dem Jahr 2000 über die Rechnungslegung mindestens 8 Jahre.
Empfänger: der eingesetzte Rechnungsdienstleister, Buchhalter/Buchhaltungsdienstleister sowie die aufgrund gesetzlicher Vorschriften zuständigen Behörden.
5. Garantie-, Gewährleistungs-, Sachmängel- und Verbraucherbeschwerden
Verarbeitete Daten: Name, Kontaktdaten, Arbeitsauftrags- und Rechnungsdaten, Daten des betroffenen Geräts, Inhalt des Mangels oder der Beschwerde, Ergebnis der Prüfung, Fotos und sonstige Beweismittel sowie Daten zur Antwort und zur Bearbeitung des Falls.
Zweck: Prüfung und Bearbeitung von Garantie-/Gewährleistungsansprüchen und Verbraucherbeschwerden, Erfüllung gesetzlicher Verpflichtungen sowie Durchsetzung von Ansprüchen.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO, sofern die Datenverarbeitung gesetzlich vorgeschrieben ist; bei sonstiger Rechtsdurchsetzung Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: berechtigtes Interesse an der Geltendmachung, Durchsetzung oder Verteidigung rechtlicher Ansprüche.
Speicherdauer: Das Protokoll über eine Verbraucherbeschwerde sowie eine Kopie der Antwort werden gemäß den verbraucherschutzrechtlichen Vorschriften 3 Jahre lang aufbewahrt; sonstige Unterlagen im Zusammenhang mit rechtlichen Ansprüchen grundsätzlich höchstens 5 Jahre bzw. im Falle eines laufenden Verfahrens bis zu dessen rechtskräftigem Abschluss und für die darüber hinaus erforderliche Dauer.
6. Anfragen per Telefon, E-Mail, Website und über soziale Medien
Der Verantwortliche kann Anfragen bearbeiten, die telefonisch, per E-Mail, über die auf der Website verfügbaren Kontaktmöglichkeiten sowie über soziale Medien (z. B. Facebook/Messenger, Instagram) eingehen.
Verarbeitete Daten: Name/Benutzername der anfragenden Person, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, die vom jeweiligen Plattformanbieter sichtbar gemachten Profildaten, Inhalt der Nachricht sowie sonstige für die Beantwortung erforderliche Daten.
Zweck: Kontaktaufnahme, Auskunftserteilung, Angebotserstellung, Termin- und Reparaturabstimmung sowie Kundenservice.
Rechtsgrundlage: Wenn die Anfrage auf den Abschluss oder die Erfüllung eines Vertrags gerichtet ist: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO; bei sonstigen allgemeinen Anfragen Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: berechtigtes Interesse an der Bearbeitung der von der betroffenen Person initiierten Kommunikation und an der Pflege der Kundenbeziehung.
Speicherdauer: Führt die Anfrage nicht zu einem Vertragsabschluss und besteht kein weiterer rechtlicher oder administrativer Grund zur Aufbewahrung, werden die Daten innerhalb der erforderlichen Frist nach Abschluss des Vorgangs gelöscht; bei vertrags- oder beschwerdebezogener Kommunikation gilt die für den betreffenden Vorgang maßgebliche Aufbewahrungsfrist.
Bei der Nutzung sozialer Medien kann auch der jeweilige Plattformbetreiber personenbezogene Daten als eigenständiger Verantwortlicher verarbeiten. Für diese Plattformen gelten zusätzlich deren eigene Datenschutzbestimmungen; auf die eigenständige Datenverarbeitung durch die Plattformbetreiber hat der Verantwortliche keinen Einfluss.
7. Kurier- und Paketversand
Verarbeitete Daten: Name, Liefer-/Abholadresse oder Paketshop, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, Paketnummer sowie die für die Zustellung erforderlichen Daten.
Zweck: Abholung, Transport und Zustellung des zur Reparatur eingesandten oder reparierten Geräts, Ersatzteils bzw. sonstigen Versandstücks.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO: Erfüllung des Vertrags.
Empfänger: der für den jeweiligen Auftrag eingesetzte Kurier-, Post- oder Paketdienstleister.
Speicherdauer: Im eigenen System des Verantwortlichen für die Dauer, die für die Dokumentation des betreffenden Auftrags erforderlich ist; der Transportdienstleister verarbeitet die Daten gemäß seiner eigenen Datenschutzerklärung.
8. Videoüberwachung im Hofbereich
Im Hof des NZ/X Szerviz wird ein elektronisches Überwachungssystem betrieben. Zweck der Kameras ist nicht die allgemeine Überwachung der Tätigkeiten von Kunden oder anderen Personen, sondern der Schutz von Eigentum, der Schutz des eigenen und des Kundeneigentums in der Werkstatt und im Hof, die Verhinderung von Diebstahl, Vandalismus, unbefugtem Zutritt und Sachbeschädigung sowie im Ereignisfall die Aufklärung der Umstände und die Wahrung rechtlicher Ansprüche.
Betroffene Personen: Personen, die den überwachten Hofbereich betreten oder in den Erfassungsbereich der Kameras gelangen.
Verarbeitete Daten: Bildaufnahme, Bewegung, Ort und Zeitpunkt des Aufenthalts sowie sonstige auf der Aufnahme erkennbare, einer Person zuordenbare Umstände. Das System ist grundsätzlich nicht für Tonaufnahmen vorgesehen; sollte das System dennoch Ton aufzeichnen, muss diese Funktion deaktiviert oder die Datenschutzerklärung entsprechend angepasst werden.
Zweck: Schutz von Personen und Eigentum; Schutz von Kunden- und Geschäftsvermögen; Verhinderung und Untersuchung von Schadensereignissen; Geltendmachung, Durchsetzung oder Verteidigung rechtlicher Ansprüche.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO: berechtigtes Interesse des Verantwortlichen und seiner Kunden am Schutz ihres Eigentums sowie an der Wahrung rechtlicher Ansprüche. Für die Videoüberwachung führt der Verantwortliche eine gesonderte Interessenabwägung durch.
Speicherdauer: Die Aufnahmen werden grundsätzlich nach 15 Tagen automatisch gelöscht oder überschrieben. Bei einem konkreten Vorfall kann die relevante Aufnahme gesondert gespeichert und so lange aufbewahrt werden, wie dies für die Untersuchung des Vorfalls, ein behördliches Verfahren oder die Durchsetzung rechtlicher Ansprüche erforderlich ist.
Zugriff: Auf die Aufnahmen dürfen ausschließlich der Verantwortliche sowie ausdrücklich von ihm autorisierte Personen zugreifen; eine Weitergabe an Behörden, Gerichte oder andere Berechtigte erfolgt nur auf einer geeigneten Rechtsgrundlage.
Wichtige Anforderung an die Kameraeinstellung: Der Erfassungsbereich der Kameras muss so eingestellt werden, dass er auf den für den Vermögensschutz erforderlichen Bereich beschränkt ist und öffentliche Flächen, Grundstücke von Nachbarn oder Orte, an denen die betroffene Person vernünftigerweise Privatsphäre erwarten darf, nicht unnötig erfasst werden. Vor dem Betreten des überwachten Bereichs muss ein gut sichtbares, kurzes Hinweisschild zur Videoüberwachung angebracht werden, das auch angibt, wo die ausführliche Datenschutzerklärung verfügbar ist.
Hinweis zur Speicherdauer von 15 Tagen: Nach den Leitlinien des Europäischen Datenschutzausschusses sollten Videoaufnahmen in den meisten Fällen nach wenigen Tagen gelöscht werden; eine Aufbewahrung von mehr als 72 Stunden bedarf einer verstärkten Begründung. Daher muss der Verantwortliche die Notwendigkeit einer Speicherdauer von 15 Tagen in einer Interessenabwägung dokumentieren, die auf seine konkreten Umstände eingeht, insbesondere auf die Verwahrung von Kundeneigentum und die Möglichkeit, Schäden erst später festzustellen.
9. Website, technische Protokolldaten und Cookies
Im Rahmen des Betriebs der Website können der Hosting- und IT-Dienstleister technische Protokolldaten verarbeiten, zum Beispiel IP-Adresse, Zeitpunkt des Zugriffs, Browser- und Geräteinformationen sowie Fehlerprotokolle, um den sicheren und stabilen Betrieb der Website zu gewährleisten. Rechtsgrundlage hierfür ist grundsätzlich das berechtigte Interesse gemäß Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO.
Für den Betrieb der Website können technisch unbedingt erforderliche Cookies eingesetzt werden. Verwendet die Website Statistik-, Marketing-, Remarketing- oder andere nicht zwingend erforderliche Cookies bzw. Technologien, dürfen diese nur unter Einhaltung der entsprechenden Einwilligungsvoraussetzungen eingesetzt werden; zusätzlich sind eine gesonderte, aktuelle Cookie-Richtlinie und eine Oberfläche zur Verwaltung der Einwilligungen erforderlich. Dieses Dokument trifft keine Aussage darüber, welche konkreten Drittanbieter-Cookies auf der Website verwendet werden; dies ist anhand der tatsächlichen technischen Einstellungen der Website zu überprüfen.
10. Auftragsverarbeiter und Empfänger
Der Verantwortliche kann im für seinen Betrieb erforderlichen Umfang Auftragsverarbeiter sowie eigenständig Verantwortliche als Empfänger einsetzen. Zu diesen Empfängerkategorien gehören insbesondere:
- Buchhalter und Buchhaltungsdienstleister;
- Rechnungsstellungs- und elektronische Rechnungsdienstleister;
- Webhosting-, Domain-, E-Mail- und IT-Dienstleister;
- Datensicherungs-/Cloud-Dienstleister, sofern der Verantwortliche solche nutzt;
- Kurier-, Post- und Paketdienstleister;
- Rechtsvertreter, Versicherer, Sachverständige oder Forderungsmanagement-Dienstleister, sofern dies im jeweiligen Fall erforderlich ist;
- Behörden, Gerichte oder sonstige Stellen, wenn die Datenübermittlung gesetzlich vorgeschrieben oder zur Durchsetzung rechtlicher Ansprüche erforderlich ist.
Der Kreis der aktuell eingesetzten konkreten Dienstleister kann sich ändern. Auf Anfrage informiert der Verantwortliche darüber, an welche Empfänger personenbezogene Daten der betroffenen Person übermittelt wurden.
11. Datenübermittlung in Drittländer
Der Verantwortliche übermittelt personenbezogene Daten aus seinem eigenen Serviceregister grundsätzlich nicht außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums. Bei der Nutzung externer Online- und Social-Media-Dienste kann der jeweilige Dienstanbieter jedoch im Rahmen seiner eigenen Datenverarbeitung Daten auch in Drittländer übermitteln. In solchen Fällen gelten die vom jeweiligen Anbieter eingesetzten Garantien für internationale Datenübermittlungen gemäß DSGVO sowie dessen Datenschutzbestimmungen.
12. Datensicherheit
Der Verantwortliche trifft technische und organisatorische Maßnahmen, die dem Risiko der Datenverarbeitung angemessen sind. Dazu können insbesondere die Beschränkung von Zugriffsrechten, Passwortschutz, regelmäßige Aktualisierungen und Datensicherungen, die geschützte Aufbewahrung papierbasierter Dokumente, die Beschränkung des Zugriffs auf Kameraaufnahmen sowie Schutzmaßnahmen gegen unbefugte Kenntnisnahme, Veränderung, Verlust oder Zerstörung von Daten gehören.
13. Rechte der betroffenen Person
Recht auf Information und Auskunft: Die betroffene Person kann Auskunft darüber verlangen, ob der Verantwortliche ihre personenbezogenen Daten verarbeitet, und Zugang zu den verarbeiteten Daten sowie zu den damit verbundenen Informationen gemäß DSGVO verlangen.
Berichtigung: Die Berichtigung unrichtiger personenbezogener Daten sowie die Vervollständigung unvollständiger Daten kann verlangt werden.
Löschung: Unter den in der DSGVO festgelegten Voraussetzungen kann die Löschung personenbezogener Daten verlangt werden. Eine Löschung kann nicht für Daten verlangt werden, deren Aufbewahrung gesetzlich vorgeschrieben ist oder deren Verarbeitung zur Durchsetzung rechtlicher Ansprüche erforderlich ist.
Einschränkung der Verarbeitung: In den in der DSGVO festgelegten Fällen kann die Einschränkung der Datenverarbeitung verlangt werden.
Datenübertragbarkeit: Sofern die Voraussetzungen des Art. 20 DSGVO erfüllt sind, hat die betroffene Person das Recht, die von ihr bereitgestellten Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zu erhalten oder deren Übermittlung an einen anderen Verantwortlichen zu verlangen.
Widerspruch: Gegen eine auf berechtigten Interessen beruhende Datenverarbeitung kann die betroffene Person aus Gründen, die sich aus ihrer besonderen Situation ergeben, jederzeit Widerspruch einlegen. In diesem Fall darf der Verantwortliche die Daten nicht weiterverarbeiten, es sei denn, er weist zwingende schutzwürdige Gründe für die Verarbeitung nach oder die Verarbeitung ist zur Geltendmachung, Ausübung oder Verteidigung von Rechtsansprüchen erforderlich.
Widerruf der Einwilligung: Beruht eine Datenverarbeitung auf einer Einwilligung, kann diese jederzeit widerrufen werden. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt davon unberührt.
Der Verantwortliche beantwortet Anträge betroffener Personen grundsätzlich unverzüglich, spätestens innerhalb eines Monats nach Eingang des Antrags. Falls erforderlich, kann diese Frist unter den Voraussetzungen der DSGVO um weitere zwei Monate verlängert werden. Vor der Bearbeitung eines Antrags kann der Verantwortliche, soweit erforderlich und verhältnismäßig, die Identität der antragstellenden Person überprüfen.
14. Anträge betroffener Personen im Zusammenhang mit Kameraaufnahmen
Bei einem Antrag im Zusammenhang mit einer Kameraaufnahme sollte die betroffene Person zur Identifizierung der Aufnahme den erforderlichen Zeitpunkt, möglichst ein kurzes Zeitintervall, den Ort sowie eine Beschreibung ihres Erscheinungsbildes angeben. Zum Schutz der Rechte anderer Personen kann die Art des Zugangs eingeschränkt werden, beispielsweise durch Unkenntlichmachung oder durch die Möglichkeit, die Aufnahme vor Ort einzusehen. Ein Antrag allein darf nicht dazu führen, dass personenbezogene Daten anderer Personen unrechtmäßig offengelegt werden.
15. Rechtsbehelfe
Die betroffene Person kann sich zunächst über die oben angegebenen Kontaktdaten an den Verantwortlichen wenden. Ist sie der Ansicht, dass die Verarbeitung ihrer personenbezogenen Daten gegen die DSGVO verstößt, kann sie bei der zuständigen Aufsichtsbehörde Beschwerde einlegen:
Nationale Behörde für Datenschutz und Informationsfreiheit (NAIH)
- Adresse: 1055 Budapest, Falk Miksa utca 9–11.
- Postanschrift: 1363 Budapest, Pf. 9.
- E-Mail: ugyfelszolgalat@naih.hu
- Telefon: +36 (1) 391-1400
- Website: naih.hu
Die betroffene Person kann gemäß DSGVO auch gerichtlichen Rechtsschutz in Anspruch nehmen. Die Möglichkeit einer Beschwerde bei der Aufsichtsbehörde berührt andere verwaltungsrechtliche oder gerichtliche Rechtsbehelfe nicht.
16. Automatisierte Entscheidungsfindung und Profiling
Der Verantwortliche setzt im Rahmen der unter diese Datenschutzerklärung fallenden eigenen Datenverarbeitungen keine ausschließlich automatisierte Entscheidungsfindung oder Profiling-Verfahren ein, die gegenüber der betroffenen Person rechtliche Wirkung entfalten oder sie in ähnlich erheblicher Weise beeinträchtigen würden.
17. Änderung der Datenschutzerklärung
Der Verantwortliche kann diese Datenschutzerklärung ändern, wenn sich Rechtsvorschriften, behördliche Praxis, eingesetzte IT-Systeme oder Datenverarbeitungsprozesse ändern. Die jeweils gültige Fassung wird auf der Website des Verantwortlichen und/oder im Servicebetrieb zugänglich gemacht.
18. Rechtsquellen und fachlicher Hintergrund
- Verordnung (EU) 2016/679 des Europäischen Parlaments und des Rates (DSGVO), insbesondere Art. 5, 6, 12–22, 24 sowie 32–33.
- Ungarisches Gesetz Nr. CXII von 2011 über das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und Informationsfreiheit (Infotv.).
- Ungarisches Gesetz Nr. C von 2000 über die Rechnungslegung, insbesondere § 169 Abs. 2.
- Ungarisches Gesetz Nr. CLV von 1997 über den Verbraucherschutz – Vorschriften zur Bearbeitung und Aufbewahrung von Verbraucherbeschwerden.
- Europäischer Datenschutzausschuss (EDSA): Leitlinien 3/2019 zur Verarbeitung personenbezogener Daten durch Videogeräte.
- Nationale Behörde für Datenschutz und Informationsfreiheit (NAIH): Datenschutzhinweise, Rechte betroffener Personen und behördliche Informationen.
Praktischer Hinweis zur Einhaltung der Vorschriften: Dieses Dokument wurde auf Grundlage der bereitgestellten Informationen über den Betrieb erstellt. Für eine vollständige tatsächliche Rechtskonformität müssen die auf der Website verwendeten Cookies und externen Dienste, die Verträge mit den konkreten Auftragsverarbeitern sowie der genaue Erfassungsbereich und die Zugriffsregelungen der Kameras an den tatsächlichen Betrieb angepasst werden. Für die 15-tägige Speicherung der Kameraaufnahmen wird die Erstellung einer gesonderten Interessenabwägung empfohlen.